HAMLET

Shakespeare

HAMLET

Premiere: November 2011
Fassung und Inszenierung: Joe Knipp
Mit Katja Gorst, Max Heller, David N. Koch (Hamlet) und Signe Zurmühlen.
Fotos: Wolfgang Weimer

EIN WAHRER SOHN: Die 'Hamlet'-Inszenierung, derzeit im Theater am Sachsenring zu sehen, ist ein Spiel mit Bühnenelementen: (...) Durch Scharniere verbundene Rahmen werden umfunktioniert, sobald der Schauspieler

durch sie hindurch schreitet - in eine andere Szene und einen anderen Zustand hinein. In die Zerrissenheit, Gewissenhaftigkeit, in den Wahn, Zweifel, in die Erkenntnis, Liebe, den Hass, den Verrat, in den Mord und das Nicht-Sein. Ein Rahmen als Spiegel, zwei Rahmen als Buch, drei Rahmen als Grab. Für das elterliche Gemach – alle Rahmen als Stern. Alle Rahmen als Burgmauern, alle Rahmen als Wände, durch die man hindurchgeht oder sich dahinter versteckt. Die Rahmen als Gassen, als Fugen und als Entourage für Hamlets Welt. Der Wind. Die großartige Atmosphäre. Die Zeit. Das Herz... Und natürlich Hamlet, alias David N. Koch. Als Sympathieträger mit einer erinnerungswürdig gespielten Tollheit. Treffsicheres, ...sorgfältig gesetztes Timing und den Schalk in den Augen. Charmante und willkommene (dankbar entgegengenommene) unfreiwillige Drolligkeit. Dem Wechselbad der Wahnwitzigkeit emotional angeschlossen... Es sind das Kind und die Spielfreude in ihm, die ihn als wahren Sohn entpuppen.
Isabel Hemming

Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt: "Dänenprinz mit Spielernatur - Ohne Scheu vor dem Über-Klassiker, eher spielerisch, aber dennoch respektvoll inszeniert Intendant Joe Knipp hier zum ersten Mal seit Wiedereröffnung seines Hauses selbst. Dieser Hamlet ist kein Zauderer und Melancholiker, sondern ein gerissener Spieler. (...)"

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