STÜCKE ARCHIV

VIOLA – oder REQUIEM FÜR EINE RAMPENSAU

14.06.89 Prem. VIOLA
oder: Requiem für eine Rampensau (gekürzte Fassung)

Viola, ein klassisches Trio in drei Sätzen. Eine kluge Frau, die mit dem falschen Mann verheiratet ist. Es taucht auf: der unvermeidliche Liebhaber, der vom eifersüchtigen Gatten mit Erschießen bedroht wird. Ergebnis: die beiden Männer werden Freunde. Zwischen ihnen und Viola entsteht nun ein Balance-Akt zwischen Liebe, Glück, Ehe und Freiheit.

Die Boulevard-Komödie gerät schließlich auf die schiefe Bahn, die Frau wird zum Mann, Liebhaber und Ehemann treffen ein Arrangement.

Mit: Joe Knipp, Peter Perlbach, Albrecht Zummach.
Regie: Hannelore Honnen; Assistenz: Christina von Massenbach

DIE WUT

1990: Die Wut – von Hannelore Honnen nach F.M. Dostojevski; Inszenierung: Hannelore Honnen
Mit Gereon Nussbaum, Angelika Pohlert und Albrecht Zummach

Die „Wut“, ein Stück über einen Mann, der seinen Zorn, seine Wut über den gemeinen Alltagsmenschen erklärt. Inszeniert von Hannelore Honnen, eine der eindrücklichsten Uraufführungen der ersten Jahre.
1991 eingeladen zum Internationalen Theaterfestival nach Volgograd in die UdSSR. Ergebnis: Festivalpreis für das Theater am Sachsenring.

IDIOTEN

UA 1994 – von Hannelore Honnen nach „Bouvard und Pécuchet“ von Gustave Flaubert
Mit Thomas Biehl und Gereon Nußbaum
Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

„Jeder entdeckte, während er dem anderen zuhörte, längst vergessene Seiten seiner selbst wieder; – und obwohl sie über das Alter naiver Gemütsbewegungen hinaus waren, empfanden sie ein neuartiges Vergnügen, eine Art Frühlingserwachen, den Reiz erstmals aufblühender, zärtlicher Gefühle.“

Nominiert für den Kölner Theaterpreis.

BLUE BOY

UA 1996 – von Hannelore Honnen; Inszenierung: Joe Knipp; mit Illa Korp, Maria Faust, Gereon Nußbaum

Wie in ‚Die Malerin‘ und in ‚crash‘ nutzt die Autorin auch in diesem Stück eine Science-Fiction-Konstruktion, um aus der Zukunft die Vergangenheit zu erklären, eine Vergangenheit, die neben einer Hochblüte der Kunst auch eine ebensolche Spitze an Unterdrückung und Ausbeutung bedeutete.
Drei Personen, die aus einer zukünftigen neuen Welt zurückversetzt werden in eine alte Welt, um zu verstehen. Auf dem Holodeck treffen sie aufeinander.

STUMM – DIE FRÜHEN JAHRE HOLLYWOODS

UA 1999 – von Tony Dunham
Fassung und Inszenierung: Joe Knipp; Bühne: Hannelore Honnen; Kostüme: Martina Volkmann
Mit Marietta Bürger, Thomas Franke, Frank Meyer.

„Was in aller Welt ist ein WOW-Girl und warum sind Studiobosse in Hollywood so knauserig? Diesen und anderen Fragen um die Anfänge der Kinokunst geht STUMM! Hollywood – die frühen Jahre, die zauberhaft leichtfüßige Komödie von Tony Dunham nach…

Dass der Regisseur und Hausherr Joe Knipp das Stück in sanft schwebender Balance zwischen Komik und Tragik hält, trägt nicht weniger zum Vergnügen an dem Abend bei wie das bestens aufgelegte Schauspieler-Trio: Marietta Bürger arbeitet ebenso zielsicher wie intuitiv sämtliche Facetten der Diva heraus, Frank Meyer als Baron Lovitch ist ein richtig schönes Wiener Schmähpaket und Hans Kieseier in der Rolle des Studiobosses von abgründiger Komik. Wir meinen: das für den Theaterpreis nominierte Stück sollte sich niemand entgehen lassen…“ KSTA

CRASH

UA 23. März 2000 – von Hannelore Honnen; Inszenierung: Joe Knipp. Mit: Marietta Bürger und Charlotte Collins.
„Die beiden Hackerfrauen ‚Achtundachzig‘ und ‚Neunundneunzig‘ dringen im Jahre 2019 in eine alte Sendezentrale ein und finden Zugriff auf Datenspeicher aus dem Jahr 2000. Als sie die Vergangenheit manipulieren, wird eine von ihnen Opfer der eigenen Manipulation. Ein sehr intelligentes Stück in pointierter Sprache, mit kraftvoller Inszenierung im Theater am Sachsenring.“ Fee Linke

ECHT BRECHT

UA 8. Nov. 2001 – von Tony Dunham; Inszenierung: Joe Knipp. Im Plenarsaal des Oberlandesgerichts Köln. Mit: Dirk Schneider, Marietta Bürger, Constance Craemer, Nives Kramberger.
„Das Leben des berühmten Dichters Bertolt Brecht (1898-1956). Der britische Autor Tony Dunham schuf eine Szenen-Kollage voller Respektlosigkeit und Witz. Brecht der Weiberheld, der Leuteschinder, der Geldeinsacker. Aber auch Brecht der geniale Schöpfer von Klassikern wie der ‚Dreigroschenoper‘ oder der ‚Mutter Courage‘. Grandios gespielt. Top-Theater auf Top-Niveau!“ (Michael Bischoff/BILD-Zeitung)

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

Prem. 2004 – von Edward Albee; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne: Hannelore Honnen, Wolfgang Wehlau,
Kostüme: Hannelore Honnen, Martina Volkmann.
Mit: Stefanie Mühle, Martin Zuhr (Christian Ingomar), Anne Simmering (Kerstin Kramer), Simon Cox.

„Trotz furchtbarer Einblicke – diese Aufführung ist ein Juwel.“ (taz)
„Ein genauso perfekt eingespieltes Team wie das Ehepaar im Stück. Da läuft alles wie am Schnürchen: Jede Pointe sitzt, jedes Wortgefecht kommt wie aus zwei Pistolen geschossen.“ (Express)

Verwanzt

Prem. 2005 im VIVA Studio – Mediapark Köln – Von Tracy Letts; Deutschsprachige Erstaufführung; Inszenierung: Joe Knipp. Mit Maike Kühl, Silke Natho, Simon Cox, Christian Ingomar.

Desorientierung und Verschwörungen. „Verwanzt“ ist eine mysteriöse Szenerie. Peter und Agnes entfernen sich immer weiter von der Sicherheit ihres früheren Lebens. Sie umkreisen einander, verlieben sich, verlieren sich und sehen sich mehr und mehr eingekreist von Wanzen und Hubschraubern.

MANN IST MANN

Prem. 2006 – von Bertolt Brecht; Inszenierung Joe Knipp; mit Marietta Bürger, Hans Peter Deppe, Gracias Devaraj, Richard Hucke, Kerstin Kramer, Frank Meyer

„Das kontinuierliche Ich ist eine Mythe. Der Mensch ist ein immerwährend zerfallendes Atom. Es gilt zu gestalten was ist.“ Bertolt Brecht (1925) – Der einfache Packer Galy Gay will auf dem Markt nur einen Fisch kaufen. Bei einem Raubüberfall auf eine Gelbherrenpagode verliert eine Maschinengewehrabteilung ihren vierten Mann, sie sucht einen Ersatz und findet Galy Gay. „Das ist ein Mann, der nicht nein sagen kann!“

Im zwanzigsten Jahr des Theaters am Sachsenring, zum fünfzigsten Todestag Brechts, genau achtzig Jahre nach der Uraufführung von „Mann ist Mann“ – Premiere im TAS. „Charaktervoll und hinreißend komisch. Es zelebriert ein Lustspiel, das Lust macht, ins Theater zu gehen.“ (KStA)

LIEBE, SEX UND THERAPIE

DSEA 2007 – Eine Komödie von Tony Dunham („Love – A Psychological Perversity“)

Inszenierung: Joe Knipp
Mit Katharina Jarzebowski, Svenja Klein und David N. Koch

„Der Spaß kann beginnen… Regisseur Joe Knipp sorgt dafür, dass seine ganz vorzüglichen Darsteller Svenja Klein, Davis Koch und Katharina Jarzebowski mit dem Glück hadern, wie man mit ihm hadern sollte. Statt Seelenklempner: Sachsenring.“ (choices)

Groß und Klein

Prem. 29. Nov. 2012 – von Botho Strauß – im Akademietheater Köln. Inszenierung: Joe Knipp. Mit Jennifer Tilesi Silke, Christina Schumacher, Melanie Reiter, Miriam Mentzel, Marcus Abdel-Messih, Burak Sener, Jan Wagner, Patric Welzbacher (Abschlussinszenierung). Das Stück:
temporeich, komisch – und undurchdringlich. Lotte reist durch Deutschland, hilft, redet mit Fremden, stößt auf Verwunderung, Ablehnung, Misstrauen. Ist sie eine normale, einsame Frau, oder eine Gerechte, ein Engel?

HEDDA GABLER

Prem. 2014 – von Henrik Ibsen

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel
Mit: Katja Gorst, Felix von Frantzius, Jennifer Tilesi-Silke, Till Klein, Tobias Teschner.

„‚Nur einmal im Leben die Herrschaft haben über ein Menschenschicksal‘, das wünscht sich die kapriziöse Frau… Joe Knipp inszeniert Henrik Ibsens 1891 aufgeführtes Drama als konzentriertes Schauspielertheater“ (Rundschau)

SZENEN EINER EHE

Prem. 2012 – Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

„Aurélie Thépaut in einer berührenden Mischung aus Koketterie und Verzweiflung, Richard Hucke mit der traumatischen Gewissheit, ein seelischer Analphabet zu sein… Die beiden, von Joe Knipp präzis geführten Schauspieler verstehen es… die Untertöne des Stücks zum schwingen zu bringen. Wieder einmal ein ‚Schauspieler-Abend‘ im TAS, der ein begeistertes Publikum zurücklässt.“ (K Rundschau, 2012) Letzte Aufführungen 2015 im Schlosstheater Neuwied.

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