STÜCKE ARCHIV

DAS FEST

Von Rukov/ Winterberg; Inszenierung: Joe Knipp
Mit Sibylle Kuhne, Walter Gontermann, Hans-Rolf Fuchs, Marietta Bürger, Stefanie Mühle, Ozan Akhan, Richard Hucke, Hans Holzbecher, Anne Simmering, Beate Bohr, Frank Meyer

Theaterpreis 2003
„In diesem Jahr waren sich Kritik, Kollegen und nicht zuletzt die Zuschauer schnell einig über die herausragende Qualität einer Inszenierung, die gestern Abend (8.12.03) folgerichtig mit dem Kölner Theaterpreis 2003 gekrönt wurde: Für seine spannungsgeladene Bühnenadaption von Thomas Vinterbergs Film DAS FEST nahm Regisseur und Theaterleiter Joe Knipp beim Festakt im Mediapark die (von Stadtsparkasse, Kulturamt und BioFactory mit 10.400 Euro dotierte) Auszeichnung entgegen.“ (Köln.Rundschau 9.12.03)

DAS FEST wurde als Abschluss und Höhepunkt von 62 Vorstellungen im SACHSENRING in einer Reihe von sechs ausverkauften Vorstellungen in der Schlosserei des Schauspiels Köln gezeigt. „Jubel und Bravos“ wurde notiert.

Verwanzt

Von Tracy Letts; Deutschsprachige Erstaufführung; Inszenierung: Joe Knipp
Mit Maike Kühl, Silke Natho, Simon Cox, Christian Ingomar

„Verwanzt“ ist eine mysteriöse Szenerie, in der die Hauptfiguren Peter und Agnes sich von der Sicherheit ihres früheren Lebens immer weiter entfernen. Sie verlieren sich, umkreisen einander, verlieben sich und sehen sich mehr und mehr eingekreist von Grillen, Wanzen und Hubschraubern.

DIE WUT

von Hannelore Honnen nach F.M. Dostojevski; Inszenierung: Hannelore Honnen
Mit Gereon Nussbaum, Angelika Pohlert und Albrecht Zummach

Die „Wut“, ein Stück über einen Mann, der seinen Zorn, seine Wut über den gemeinen Alltagsmenschen erklärt. Inszeniert von Hannelore Honnen, eine der eindrücklichsten Uraufführungen der ersten Jahre.
1991 eingeladen zum Internationalen Theaterfestival nach Volgograd in die UdSSR. Ergebnis: Festivalpreis für das Theater am Sachsenring.

BLUE BOY

von Hannelore Honnen; Inszenierung: Joe Knipp; mit Illa Korp, Maria Faust, Gereon Nußbaum

Wie in ‚Die Malerin‘ und in ‚crash‘ nutzt die Autorin auch in diesem Stück eine Science-Fiction-Konstruktion, um aus der Zukunft die Vergangenheit zu erklären, eine Vergangenheit, die neben einer Hochblüte der Kunst auch eine ebensolche Spitze an Unterdrückung und Ausbeutung bedeutete.
Drei Personen, die aus einer zukünftigen neuen Welt zurückversetzt werden in eine alte Welt, um zu verstehen. Auf dem Holodeck treffen sie aufeinander.

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

von Edward Albee; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne: Hannelore Honnen, Wolfgang Wehlau,
Kostüme: Hannelore Honnen, Martina Volkmann.
Mit: Stefanie Mühle, Martin Zuhr, Anne Simmering, Simon Cox, Kerstin Kramer, Christian Ingomar

„Trotz furchtbarer Einblicke – diese Aufführung ist ein Juwel.“

 

 

MANN IST MANN

von Bertolt Brecht; Inszenierung Joe Knipp; mit Marietta Bürger, Hans Peter Deppe, Gracias Devaraj, Richard Hucke, Kerstin Kramer, Frank Meyer

„Das kontinuierliche Ich ist eine Mythe. Der Mensch ist ein immerwährend zerfallendes Atom. Es gilt zu gestalten was ist.“ Bertolt Brecht (1925) – Der einfache Packer Galy Gay will auf dem Markt nur einen Fisch kaufen. Bei einem Raubüberfall auf eine Gelbherrenpagode verliert eine Maschinengewehrabteilung ihren vierten Mann, sie sucht einen Ersatz und findet Galy Gay. „Das ist ein Mann, der nicht nein sagen kann!“

Im zwanzigsten Jahr des Theaters am Sachsenring, zum fünfzigsten Todestag Brechts, genau achtzig Jahre nach der Uraufführung von „Mann ist Mann“ – Premiere im TAS. „Charaktervoll und hinreißend komisch. Es zelebriert ein Lustspiel, das Lust macht, ins Theater zu gehen.“ (KStA)

STUMM – DIE FRÜHEN JAHRE HOLLYWOODS

von Tony Dunham
Fassung und Inszenierung: Joe Knipp; Bühne: Hannelore Honnen; Kostüme: Martina Volkmann
Mit Marietta Bürger, Thomas Franke, Frank Meyer.

„Was in aller Welt ist ein WOW-Girl und warum sind Studiobosse in Hollywood so knauserig? Diesen und anderen Fragen um die Anfänge der Kinokunst geht STUMM! Hollywood – die frühen Jahre, die zauberhaft leichtfüßige Komödie von Tony Dunham nach… Dass der Regisseur und Hausherr Joe Knipp das Stück in sanft schwebender Balance zwischen Komik und Tragik hält, trägt nicht weniger zum Vergnügen an dem Abend bei wie das bestens aufgelegte Schauspieler-Trio: Marietta Bürger arbeitet ebenso zielsicher wie intuitiv sämtliche Facetten der Diva heraus, Frank Meyer als Baron Lovitch ist ein richtig schönes Wiener Schmähpaket und Hans Kieseier in der Rolle des Studiobosses von abgründiger Komik. Wir meinen: das für den Theaterpreis nominierte Stück sollte sich niemand entgehen lassen…“ KSTA

IDIOTEN

von Hannelore Honnen nach „Bouvard und Pécuchet“ von Gustave Flaubert
Mit Thomas Biehl und Gereon Nußbaum
Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Bouvard und Pécuchet sitzen zufällig im selben Augenblick auf derselbe Bank.
„Jeder entdeckte, während er dem anderen zuhörte, längst vergessene Seiten seiner selbst wieder; – und obwohl sie über das Alter naiver Gemütsbewegungen hinaus waren, empfanden sie ein neuartiges Vergnügen, eine Art Frühlingserwachen, den Reiz erstmals aufblühender, zärtlicher Gefühle.“

nominiert für den Kölner Theaterpreis

HAMLET

von William Shakespeare; Bühnenfassung und Inszenierung: Joe Knipp

Bühnenbild: Hannelore Honnen, Kostüme: Hannelore Honnen und Nevcan Karagöz, Assistenz: Jennifer Tilesi Silke

Mit Katja Gorst/ Isabella Nagy (Gertrude, Güldenstern, 1. Totengräber), Max Heller (Claudius, Polonius, Horatio), David N. Koch (Hamlet), Signe Zurmühlen (Ophelia, Laertes, Rosencrantz, 2. Totengräber)

„Regisseur Joe Knipp hat sich ein schönes Bild für den aus der Ordnung gerückten Staat einfallen lassen: mannshohe Holzrahmen stehen, liegen oder kippen auf der Bühne – mal Halt, mal Hindernis. Aufrecht stehend bilden sie Tore und Gemächer, gestapelt werden sie zu Podesten, Särgen, Wällen. Es gibt nichts Festes und Fixes in diesem Dänemark. Und jede Figur versucht, ihre ganz eigene Ordnung herzustellen. (…) Wind, Herzklopfen und andere Geräusche werden von den Spielern produziert, und wenn Hamlet Nachtwache hält, lassen die Kolleginnen seinen Mantel flattern (…)“ (Akt)

HEDDA GABLER

von Henrik Ibsen

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel

mit Katja Gorst, Felix von Frantzius, Jennifer Tilesi-Silke, Till Klein, Tobias Teschner.

„‚Nur einmal im Leben die Herrschaft haben über ein Menschenschicksal‘, das wünscht sich die kapriziöse Frau… Joe Knipp inszeniert Henrik Ibsens 1891 aufgeführtes Drama als konzentriertes Schauspielertheater“ (Rundschau)

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN

nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos; Theaterfassung und Inszenierung: Joe Knipp; Katja Gorst in einer Doppelrolle (Tourvel, Cécile de Volanges), Rebecca Madita Hundt als Mme de Merteuil, David N. Koch als M. de Valmont

„Joe Knipp hat am TaS den Roman zu einer wirklich fulminanten Theaterfassung kondensiert, auf der kleinen Spielfläche Gleichzeitiges und Sukzessives dramaturgisch virtuos miteinander verzahnt, das Changieren von Emotionen schillernd eingefangen.“ (Rheinkultur)

SZENEN EINER EHE

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Aurélie Thépaut in einer berührenden Mischung aus Koketterie und Verzweiflung, Richard Hucke mit der traumatischen Gewissheit, ein seelischer Analphabet zu sein… Die beiden, von Joe Knipp präzis geführten Schauspieler verstehen es… die Untertöne des Stücks zum schwingen zu bringen. Wieder einmal ein ‚Schauspieler-Abend‘ im TAS, der ein begeistertes Publikum zurücklässt.“ (K Rundschau, 2012) Letzte Aufführungen 2015 im Schlosstheater Neuwied.

LIEBLINGSMENSCHEN

von Laura de Weck; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; mit: Katja Gorst als „Anna“, David Koch als „Sven“, Rebecca Madita Hundt als „Lili“, Daniel Mutlu als „Darius“.

„Laura de Wecks nadelspitze Dialoge lassen diese jungen Schauspieler hin- und herfliegen wie beim Florettfechten, (…) denn das ist das Hintergründige: Die Zukunft haben die Lieblingsmenschen nicht vor Augen, sie sitzt ihnen im Nacken (…) So ein Stück gehört gespielt – und gesehen.“ (Theater heute)

LIEBE, SEX UND THERAPIE

Eine Komödie von Tony Dunham („Love – A Psychological Perversity“)

Inszenierung: Joe Knipp
Mit Katharina Jarzebowski, Svenja Klein und David N. Koch

„Der Spaß kann beginnen… Tony Dunhams flotte Satire beleuchtet die allgemeine Lustlosigkeit in festgefahrenen Beziehungen kurzweilig und treffend. Und Regisseur Joe Knipp sorgt dafür, dass seine ganz vorzüglichen Darsteller Svenja Klein, Davis Koch und Katharina Jarzebowski mit dem Glück hadern, wie man mit ihm hadern sollte. Statt Seelenklempner: Sachsenring.“ (choices)

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