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DIE ZAUBERFLÖTE

Emanuel Schikaneder

Bühnenfassung und Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Tamino und Pamina, die Königin der Nacht, Papageno - sofort erklingt im Kopf die Musik von Mozart. Wie sieht die Geschichte aus, wenn sie, von der Musik entkleidet, als phantastische Geschichte, von Schauspielern auf dem Theater gespielt wird, nackt, durchsichtig, nur durch die Sprache zum klingen gebracht.

Die Zauberflöte - ohne Musik – Die Mystik, das Märchen – basierend auf ‚Dschinnistan‘ (auserlesene Feen- und Geistermärchen von Christoph Martin Wieland). Danach schrieb Schikaneder das Libretto der Zauberflöte.

Die Berge teilen sich und das Theater verwandelt sich in ein prächtiges Gemach. Die Königin der Nacht sitzt auf einem Thron, der mit Sternen verziert ist. DIE ZAUBERFLÖTE erzählt vom Leben, vom großen Theater, von Täuschung, Prüfung. Welche Rolle spielt die Freimaurerloge, welche Rolle spielen die Frauen? Durch das Spiel mit der Dichtung soll hier eine schärfere Zeichnung sichtbar werden. Werte, Rituale, Humanismus. Es ragt in unsere Zeit. Aus Zauberoper wird Phantasie-Theater.