STUMM - Die frühen Jahre Hollywoods

STUMM
Frank Meyer und Thomas Franke in der Uraufführung von "STUMM" (Tony Dunham) - Inszenierung: Joe Knipp

 

von Tony Dunham

Hollywood - die frühen Jahre
mit: Marietta Bürger, Frank Meyer und Hans Kieseier
Inszenierung und Bearbeitung: Joe Knipp
Bühne: Hannelore Honnen
Kostüme: Martina Volkmann

"Am sechsten Tag erschuf Gott Hollywood, und er hat immer noch keine Rechte für die Serie." Tony Dunham schuf für STUMM! drei Charaktere, die die ersten wilden Jahre Hollywoods in einem rasanten Tempo sichtbar werden lassen. Da ist Mona Pole, das WOW-Girl, einer der frühen Stummfilmstars, die Regisseure und Studiobosse das Fürchten lehrt. Frank Meyer ist einer von diesen Regisseuren und Hans Kieseier der Studioboss Watt.E.Z.Goze.

"Was in aller Welt ist ein WOW-Girl und warum sind Studiobosse in Hollywood so knauserig? Diesen und anderen Fragen um die Anfänge der Kinokunst geht STUMM! Hollywood - die frühen Jahre, die zauberhaft leichtfüßige Komödie von Tony Dunham nach... Dass der Regisseur und Hausherr Joe Knipp das Stück in sanft schwebender Balance zwischen Komik und Tragik hält, trägt nicht weniger zum Vergnügen an dem Abend bei wie das bestens aufgelegte Schauspieler-Trio: Marietta Bürger arbeitet ebenso zielsicher wie intuitiv sämtliche Facetten der Diva heraus, Frank Meyer als Baron Lovitch ist ein richtig schönes Wiener Schmähpaket und Hans Kieseier in der Rolle des Studiobosses von abgründiger Komik. Wir meinen: das für den Theaterpreis nominierte Stück sollte sich niemand entgehen lassen, der intelligente Unterhaltung zu schätzen weiß."
KSTA-Tips&Termine/M.Kolarik

"Nicht immer, aber mitunter schon, geht es in der Kunst zu wie im richtigen Leben. Zum Beispiel im Film. Da lernten die Bilder erst das Laufen, dann das Sprechen. Der in Köln lebende Stückeschreiber, Schauspieler und Regisseur Tony Dunham entdeckt im scheinbar natürlichen Gang der Dinge das Komische und das Tragische. Elemente also, die zu den unverzichtbaren Bestandteilen der angelsächsichen Stegreif-Tragikomödie gehören, einer Form, die Tony Dunham mit schöner Regelmäßigkeit um neue, irrwitzig-traurige Varianten bereichert. Mit Marietta Bürger, Hans Kieseier und Frank Meyer steht auch ein aufregendes Darsteller-Trio zur Verfügung, das hemmungslos zu allen Schandtaten bereit ist. Joe Knipp, Hausherr am Sachsenring, hat als Uraufführungsregisseur seine Haustruppe wirklich allerbestens in Szene gesetzt. Kompliment."
Michael Meiger/StadtRevue 12/99