Theaterkurs

Schlüpft Ihr Kind gerne in verschiedene Rollen? Erfindet es gerne spannende Geschichten? Hat es Spaß am gestaltenden Sprechen und dem Ausdruck in Wort, Gestik und Mimik?

Dann bietet dieser Kurs, den das Theater am Sachsenring unter Leitung des Regisseurs Joe Knipp ab Herbst 2017 anbieten wird, die optimale Möglichkeit, die Talente Ihres Kindes zu fördern und mit Hilfe von verschiedenen Schauspieltechniken auszubauen.

Kurs für Jugendliche (13-17 Jahre)

Der 9-wöchige Grundkurs führt in die Grundlagen des Schauspiels ein:

- Konzentration

- Wahrnehmung

- Sensibilisierung

- Körperlicher Ausdruck

- Sprachlicher Ausdruck

- Improvisation

- Rollenarbeit

Zugleich eröffnet das darstellende Spiel Möglichkeiten, andere Seiten der eigenen Persönlichkeit zu entdecken und schauspielerisch umzusetzen.

Groß oder klein, Oper oder Komödie, jede Szene, jeder Satz birgt unzählige Entfaltungs-Möglichkeiten.

Szenen, Ideen und selbst verfasste Texte ergeben den Stoff für das Spiel. 
Der Kreativität der Kinder sind keine Grenzen gesetzt! Zum Abschluss und Höhepunkt des Kurses werden die Szenen auf der Bühne des Theaters zu einer echten Premiere gebracht.

Angebot:

9x Montags (17:30 - 20:00 Uhr) 9. Okt.-17. Dez. (außer 23. und 30. Okt.) - zudem zwei gemeinsame Sonntage (insgesamt 12 Stunden) 

Kursgebühr: € 280.-

Zusätzlich Aufbau und Abschluss - ein Wochenende (6 Std.), Haupt- und Generalprobe am Freitag, den 15. und Samstag, den 16. Dezember, 15:00 Uhr.

Aufführung: Sonntag, 17. Dezember 15:00 Uhr auf der Bühne des TAS.

Leitung: Joe Knipp; Mitarbeit: Babette Fahle
Kursgebühr für Grund- und Aufbaukurs: € 340.-

Anmeldung telefonisch unter 0221 315015

oder per Mail: theater.am.sachsenring@t-online.de

 

 

Spielplan

SPIELPLAN DES THEATERS AM SACHSENRING - SCHAUBÜHNE KÖLN

2016/2017 – Die 30. Spielzeit

Ab 10. November 2016

AB JETZT

Komödie von Alan Ayckbourn;
Deutsch von Corinna Brocher und Peter Zadek

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen
mit Richard Hucke, Charlotte Welling, Heike Huhmann, Anna Maria Wasserberg, Franziska Seifert, Raphaela Kiczka

Nahe Zukunft, ein Vorort. Draußen haben die "Töchter der Finsternis" die Herrschaft übernommen. Drinnen, abgeschottet, versucht Jerome, Komponist elektronischer Musik, seine kreative Blockade zu überwinden. Jerome lebt mit einem weiblichen Roboter zusammen, ursprünglich zur Verwendung als Kindermädchen konstruiert. Im Kampf um das Sorgerecht für seine Tochter engagiert Jerome eine Schauspielerin, um dem Jugendamt eine intakte Beziehung vorspielen zu können. Als ihn Zoe nach nur einer Nacht ebenfalls verlässt, schlägt die große Stunde des nicht mehr ganz intakten Androiden. GOU 300 F spielt die Frau an seiner Seite. Aber es bleibt nicht beim Servieren von Tee und Plätzchen. Das Chaos nimmt seinen Lauf.

"Eine pointenreiche und schwungvoll in Szene gesetzte Komödie, in der die Gags im Minutentakt zünden. Aber auch ein Stück mit Tiefgang, das die von Huxley skizzierte 'schöne neue Welt', die schaudern macht, aufblitzen lässt."  (A. Pisu)

"...die Komödie als Endspiel.“ (Spiegel, 1989) Ayckbourn schrieb das Stück 1987, im Gründungsjahr des Theaters am Sachsenring.

TERMINE

 

Ab 22. Dezember 2016

DIE BEFRISTETEN

von Elias Canetti; Inszenierung: Joe Knipp; Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Aufführungsrechte: beim S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt/Main

Mit Anna Möbus, Julian Baboi, Heike Huhmann

Der Mensch kennt sein Sterbedatum. Somit kann er sich seine Lebenszeit sinnvoll einteilen. Erst diese Sicherheit gibt echte Freiheit. So sagt der 'Kontrakt'. Aber selbst in dieser schönen Zukunftswelt, in der es keinen plötzlichen Tod und keine Kriege mehr gibt, versuchen Zweifler, den Glauben an die neue Ordnung zu zerstören. Ein Mann namens Fünfzig (die Namen entsprechen dem Sterbealter) wehrt sich gegen seinen Tod und löst eine Revolte aus. Ein gefährlicher Weg.

"...die stringente, emotionsstarke Inszenierung des Hausherrn Joe Knipp nimmt sehr gefangen, die drei Darsteller (Heike Huhmann, Anna Möbus, Julian Baboi) gehen auf der von Hannelore Honnen symbolhaft ausgestatteten Bühne immer wieder bis zum Äußersten. Eine starke Aufführung..." (C. Zimmermann, theater pur)

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Repertoire:

DER GOTT DES GEMETZELS

von Yasmina Reza; Aus dem Französischen von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

mit Bettina Scholmann, Doris Lehner, Julian Baboi, Richard Hucke

Der elfjährige Ferdinand hat den gleichaltrigen Bruno in der Schule mit einem Stock verprügelt. Die Eltern der beiden sind zusammengekommen, um eine friedliche Übereinkunft zu erreichen. Doch die Diskussion wird ständig durch Alain unterbrochen, der berufliche Anrufe auf sein Handy erhält und lautstark versucht, einen Pharmazie-Skandal seines Unternehmens in den Griff zu bekommen.

Schließlich bricht die dünne Schicht bürgerlicher Kultiviertheit: Die vier Erwachsenen geraten aus der Fassung und es wird immer deutlicher, dass sie alle hinter ihrer zivilisierten Maske einen "Gott des Gemetzels" anbeten. Auf dem Schlachtfeld dieser Tragikomödie versinkt am Ende nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...

"Ein Festschmaus für Augen und Ohren... Hingehen, genießen und lauthals lachen, weil die Schlacht so schön ist! Und das überzeugende Ensemble mit Applaus überschütten, er ist verdient!" - (Alida Pisu)

TERMINE

 

100 JAHRE DADA - Duchamp/Ball/Hennings

Textfassung, Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Inszenierung: Joe Knipp; 

mit Anna Möbus und Signe Zurmühlen

Es ist der Abend des 23. Juni 1916 in einem kleinen Café in der Spiegelgasse 1 in Zürich. Hugo Ball steigt in ein selbst gebasteltes Kostüm, lässt sich im Dunkeln auf die winzige Bretterbühne des Cafés heben und lehrt die Welt, was DADA ist: „Dada ist eine neue Kunstrichtung. Das kann man daran erkennen, dass bisher niemand etwas davon wusste und morgen ganz Zürich davon reden wird....“ Das kleine Café ist das an diesem Abend eröffnete 'Cabaret Voltaire'.

Irgendwann im Juni 1911. Emmy Hennings kommt abends um sechs Uhr mit dem Zug in Köln an. Ihre Schauspieltruppe hatte sich, von Flensburg kommend, in Münster aufgelöst. „Der Kölner Dom, vergoldet in der Abendsonne ragten die Türme...“ Sie wird 'die Straße machen' in Köln und anderswo, bis sie Deutschland durchquert hat, in München landet und Hugo Ball kennenlernt, der sich sterblich in sie verliebt. 

"100 Jahre nach der Geburtsstunde des Dada im legendären 'Cabaret Voltaire' in Zürich wird er im Theater am Sachsenring zu neuem Leben erweckt. Und es gelingt ihm, was ihm bereits vor 100 Jahren gelang: unsere Vorstellungen von der Welt zu hinterfragen. Ist sie wirklich so, wie sie zu sein scheint? Oder könnte sie auch anders sein: gaga di bumbalo bumbalo gadjamen?" (Alida Pisu)

Was wären wir alle ohne DADA? 

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Prinz Friedrich von Homburg

von Heinrich von Kleist; Inszenierung: Joe Knipp; Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen;

mit Anna Möbus und Julian Baboi

Ein Traum, was sonst?“

Der Prinz von Homburg, ein junger Offizier, erklärt der Nichte des Kurfürsten, Prinzessin Natalie, seine Liebe und ergreift einen ihrer Handschuhe.

Aus seinem Traum erwacht, wundert sich der Prinz über den Handschuh in seiner Hand. Verwirrt überhört er den Befehl, bei der kommenden Schlacht den Feind nicht ohne ausdrückliche Order zu attackieren. Der Prinz lässt also angreifen und siegt in der Schlacht. Dem Kurfürsten jedoch gehen Recht und Gesetz über alles. Er lässt den Prinzen wegen Befehlsverweigerung verhaften, ihm den Prozess machen und zum Tode verurteilen… "Träum ich? Wach ich? Leb ich? Bin ich bei Sinnen?"

"Wie ein Fremdkörper wirkt er, der Welt fremd, aber auch sich selbst fremd. Wie gefangen in einem Raum, der jenseits von Realität liegt und angefüllt ist mit Schwärmerei und Blindheit." - (Alida Pisu)

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PEER GYNT

von Henrik Ibsen; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen;

mit Richard Hucke; Jennifer Tilesi Silke, Signe Zurmühlen

Ein Mann bricht auf. Er will Kaiser der Welt werden. Er wird Kaiser der Selbstsucht.

Die Welt ist aus den Fugen. Für den Mann, nach der Reise durch vielfache Identitäten, bleiben Schalen ohne Kern - sein Leben entblättert sich Schicht um Schicht, wie die Schalen einer Zwiebel.

Alles ist Schein, alles ist Leben, alles ist Phantasie, alles ist Theater.“ (A. Kohl)

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KAFKAS WELTEN

von Franz Kafka; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Mit David N. Koch

Gregor Samsa ist wütend. Weil seine Familie ihn morgens aus dem Bett zur Arbeit scheuchen will. Weil er sich einsam und ausgenutzt fühlt. Und weil niemand merkt, dass er sich nicht dem Alltag stellen kann, weil er im Begriff ist, zu einem riesigen braunen Ungeziefer zu mutieren.

Im Stück sind Textteile aus der 'Verwandlung' mit solchen aus der Erzählung 'In der Strafkolonie' zu einem furiosen Solo verknüpft.

KAFKA, eingesperrt, ein Spieler, ein Rächer, ein Kind.

KAFKA führt in ein phantastisches Labyrinth. Geheimnisvoll, witzig, ungeheuerlich.

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GIBT'S EIN LEBEN ÜBER 40?

Komödie von Thomas Reis; Dramaturgie und Inszenierung Joe Knipp;

mit Felix von Frantzius, Felix Höfner, Signe Zurmühlen

Die Gäste kommen pünktlich, bis zehn liegen die Themen noch oberhalb der Gürtellinie, dann sinkt das Interesse, es geht nur noch um Sex, es wird ohnehin viel von früher geredet. Eine Groteske über die heitere Vergeblichkeit des Strebens.

Unter der Regie von Joe Knipp entstand mit drei formidablen Schauspielern ein spritziges Dialogstück, bei dem sich die Pointen nur so überschlagen.“ (KRundschau)

DRACULA

Bram Stoker/ Bühnenfassung und Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel; Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Mitarbeit: Angelika Steffentorweihen, Wolfgang Wehlau;

mit Felix von Frantzius, Jennifer Tilesi Silke, Signe Zurmühlen, Julian Baboi, Marie Hiller.

"Das Theater am Sachsenring überzeugt mit einer grandiosen Bühnenfassung des Gruselromans. Großer Premierenapplaus - und Schauer pur. .." (M. Bischoff)
Jasmin Klein schreibt in meinesuedstadt: "...die vier Schauspieler, die beiden jungen Frauen und beiden jungen Männer, spielen gut... echt, unprätenziös und wahrhaftig... Das Stück ist nicht nur gruselig und unheimlich. Es steckt voller großartiger Ideen..."
Der Kölner Stadt-Anzeiger sieht: "Wahnsinn und Sinnlichkeit" - und die Kölnische Rundschau schreibt: "Die Inszenierung von TaS-Chef Joe Knipp ... spielt virtuos mit der Imagination und tiefenpsychologischer Symbolik seelischer Abgründe. Da geht es um Wahn und Wirklichkeit, Eros und Thanatos, Faust und Mephisto und den Kampf mit den eigenen Dämonen. Ein paar mobile Rahmen und eine kluge Lichtregie (Bühne: Hannelore Honnen) genügen, um die klaustrophobische Atmosphäre zu schaffen, in der sich die vier großartigen Akteure (alle in mehreren Rollen) bewegen. "

TERMINE

 

Sonntag, 21. Mai 2017, 16 Uhr

ZINNOBER

Konzerte im Roten Salon

 

 

 

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Das THEATER AM SACHSENRING besteht seit 1987 unter Leitung des Regisseurs Joe Knipp. Im TAS standen immer schon Spiel und Sprache im Mittelpunkt. Im TAS gibt es zu lachen und zu schauen. Theaterstücke, Literarisches, Komisches, Musikalisches. 2003 gab es den Theaterpreis für die beste Inszenierung des Jahres: "Das Fest". Das TAS spielt Kafka, Yasmina Reza, Kleist, Ayckbourn, Honnen, Canetti... Hier erhalten Sie regelmäßige Informationen über die aktuellen Entwicklungen und Pläne.

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