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Tu etwas Mond an das, was du schreibst

Gerlis Zillgens © vvg-koeln

Der Literatur-Sonntag im Theater am Sachsenring

Im März begann im TAS ein neues Literarturbühnenprogram: Tu etwas Mond an das, was du schreibst. Einmal im Monat, immer sonntags um 18.00 Uhr, treffen sich etablierte Autoren und Newcomer zu Lesung, Talk und Publikumsgespräch. Organisiert und moderiert wird der Abend von Gerlis Zillgens, Autorin, Dozentin für kreatives Schreiben und erfahrene Lesebühnenbetreiberin. Das Projekt wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Landschaftsverband Rheinland und dem Kulturamt der Stadt Köln. Und hier die nächsten Gäste - Autorinnen und Autoren zu besonderen Themenkreisen: 

23. Oktober das THEMA: "Götter des Gemetzels" - mit Frank Heibert

Frank Heibert lebt in Berlin. Seit 1983 ist er Literatur- und Theaterübersetzer aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Portugiesischen. Er ist einer der Übersetzer des von Joe Knipp am TAS inszenierten Yamina-Reza-Stücks "Der Gott des Gemetzels". Zu den zahlreichen von ihm übersetzten Autoren zählen Don DeLillo, Richard Ford, William Faulkner, Amos Oz, Tobias Wolff, George Saunders, Raymond Queneau, Boris Vian, u.v.a. 2012 erhielt er den Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis für sein Gesamtwerk, 2013 den Hieronymus-Ring (von Karin Krieger) und 2016 den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis. (www.frank-heibert.de)

Mit von der Partie diesmal: Gundula Schiffer, Richard Hucke, Joe Knipp

Gerlis Zillgens leitet und moderiert die Reihe. Dem Lesen verfiel sie im zarten Alter von fünf. Zu schreiben begann sie mit zwölf, als sie sich in Roy Black verliebte. Nach dem Abitur mäanderte sie zunächst zwischen den Studienfächern BWL („Studier was Vernünftiges!“ Der Papa.), Sozialpädagogik („Irgendwas mit Menschen!", Die Mama) und Schauspiel („Unbedingt was Kreatives, in dem viele Wörter vorkommen!“, Ihr Herz). Sie landete im Theater und blieb dort viele Jahre. Weil im richtigen Moment jemand auf Gleis 5 des Kölner Hauptbahnhofs seine Mama zum Zug brachte, schlidderte sie ins Fernsehautorinnen-Leben hinein. Dann rief ein Verlag an und wollte einen Roman. Aus einem wurden circa zwanzig. Dazwischen in bunter Reihenfolge Kabarettprogramme, Lesungen, Schreibseminare und viel Nachwuchsförderung. Ansonsten liebt sie den Neumond. Fast so sehr wie den Vollmond. 

Weitere Informationen auf unserer Seite  www.tuetwasmond.com

Hier geht es zur Homepage von Gerlis Zillgens

Gefördert von Kunststiftung NRW; Landschaftsverband Rheinland, Kulturamt Köln

 

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