Theater am Sachsenring > Stücke > Eigene Stücke

2014

Die neuen Stücke

LA CHANTEUSE DE MINUIT - DIE GANZE WELT DER BARBARA

Ein Abend über die französische Chanson-Sängerin Barbara

mit Aurélie Thépaut; Regie: Joe Knipp

Barbara nannte sich selbst. La Femme Piano - und reiste am liebsten mit ihrem eigenen Flügel zu den Konzertsälen der Welt.

1964 wird sie mit ihrer Platte "Barbara singt Barbara" eine Icone des Chansons in Frankreich, nachdem sie zuvor berühmt geworden war als Interpretin von Brel, Brassens, Prévert... Die französische Schauspielerin Aurélie Thépaut erzählt und singt die berührende Geschichte dieser Musikerin.

Die Geschichte fängt an am 9. Juni 1930 in Paris am Place des Batignolles.

“Ich war ein kleines Mädchen, hatte mir eine Welt gebaut, wie viele Kinder... In dieser Welt war ich eine singende Pianistin. Ich schlug die Tische und sang dabei Melodien, die ich pausenlos miaute und bellte. Meine Hände bewegten sich über eine imaginäre Klaviatur... und stundenlang war ich die berühmteste Pianistin der ganzen Welt. - Komm den Tisch decken! - Die Noten, schwarz und weiß, fliegen und wirbeln herum und fliegen aus dem Fenster hinaus bis zu den Wolken, über den Himmel, ins Meer hinunter, herab, wie eine Regenkaskade ganz tief hinein in den Ozean... Wie soll ich da den Tisch decken!”

Uraufführung: 6. November 2014

HEDDA GABLER

Katja Gorst als Hedda Gabler; Felix von Frantzius als Tesman, Till Klein als Lövborg

von Henrik Ibsen

Inszenierung: Joe Knipp; Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen; Dramaturgie: Dr. Sabine Dissel; mit Katja Gorst, Felix von Frantzius, Jennifer Tilesi-Silke, Till Klein, Tobias Teschner.

Hedda, eine lebenssüchtige, unberechenbare, 'verrückte' Frau, ist in die Ehe geflüchtet. Sie denkt an ein materiell gesichertes – ein gutes Leben. Ihr ungeliebter Ehemann Tesman hat während ihrer Hochzeitsreise hauptsächlich an einem kulturwissenschaftlichen Buch gearbeitet und erhofft sich dadurch eine Professorenstelle. Hedda, die, zu Tode gelangweilt, aus Zeitvertreib mit Pistolen ins 'Blaue' schießt, erfährt von der Ankunft Løvborgs, ihrer letzten intensiven Liebesbeziehung. Løvborg, ebenfalls Kulturwissenschaftler, hat sich nach Alkoholexzessen aufs Land zurückgezogen und dort mit Hilfe der verheirateten Thea Elvsted nicht nur ein sehr erfolgreiches Buch geschrieben, sondern auch eine in die Zukunft gedachte Fortsetzung. Schon durch die Veröffentlichung könnte Løvborg für Tesman ein beruflicher Konkurrent werden. Thea, Schulfreundin von Hedda, hat ihren wesentlich älteren Mann verlassen und ist Ejlert Løvborg nachgereist. Sie kommt auf Besuch zu Hedda. Nun sieht diese ihre Stunde gekommen: „Ich möchte ein einziges Mal in meinem Leben die Herrschaft haben über ein Menschenschicksal“. So spielt sie ein letztes, tödliches Spiel.

Foto: Barbara Siewer

2013:

SATISFAKTION II - LUSTSCHIFFER

Hannelore Honnen/ Marcel Duchamps - Inszenierung: Joe Knipp

mit Jan-Arwed Maul, Signe Zurmühlen

Rezensent A. Kohl schreibt: "ein kunstvoll arrangiertes Licht-Kostüm- und Requisitenkunstwerk ... wie es wohl so insgesamt als Gesamtkunstwerk auf Kölner Off-Bühnen gegenwärtig seinesgleichen sucht."

PEER GYNT

von Henrik Ibsen - deutsch von Christian Morgenstern - Theaterfassung und Inszenierung: Joe Knipp

mit Richard Hucke, Jennifer Silke, Signe Zurmühlen

Die Rundschau schreibt: "Peer Gynt fängt - unsichtbare - Fliegen. Sind es die Flausen in seinem Kopf, der die fantastischsten Lügengeschichten gebiert? ... Joe Knipp... fächert einen fantastischen Bilderbogen mit rasant wechselnden Szenen auf... zwei Stunden pralles, sinnliches Theater..."(KRundschau)

Frauenrausch

Text: Thomas Reis
Inszenierung: Joe Knipp
Die Schauspielerin und Komödiantin Signe Zurmühlen in ihrem ersten Solo.

Frauenrausch ist der Kampf Mann gegen Mann - in einer Frau, die versucht sich zu finden oder zumindest das Gleis, auf dem sie als Frau durchs Leben rauscht.


2012:

Szenen einer Ehe

Von Ingmar Bergman
Inszenierung: Joe Knipp
Mit Aurélie Thépaut und Richard Hucke
Bühne: Hannelore Honnen und Wolfgang Wehlau

Dieses klassische Stück über ein Ehepaar am Scheideweg, hat nichts von seiner Brisanz verloren. Ein genaues Psychogramm, das schon in den 70er Jahren das Publikum als Fernsehspiel elektrisierte. Ein Stück in der Tradition von Ibsen, Albee, Vinterberg.

Szenen einer Ehe

"Ein Werk von magnetischer Kraft, ungeheurer Intelligenz und bedrückender Melancholie, die von Blitzen erotischer Ekstase durchbrochen wird." Time Magazine

Gibt's ein Leben über 40?

Inszenierung: Joe Knipp
mit Felix von FrantziusDavid N. KochSigne Zurmühlen
Konstruktion von Rüdiger, dem Frosch und Assistenz: Vanessa Weiershausen
Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen

Kölnische Rundschau: 4 Sterne

Gibt's ein Leben über 40?

Das erste Stück des Kabarettisten Thomas Reis - eine Komödie über den heiteren Wahn einer Geburtstagsfeier - diese Uraufführung im Theater am Sachsenring wurde zu einem großen Erfolg.

30? Fast erwachsen. 40? Eine Katastrophe. 50? In diesem Alter war ein anständiger Mensch früher tot. Die Frage "Gibt's ein Leben über 40?" stellte der Kabarettist Thomas Reis schon 2003 aus gegebenem Anlass mit seinem gleichnamigen Erfolgsprogramm. Wie putzmunter man auch jenseits dieser Deadline noch sein kann, beweist er mit seiner Theaterversion seines Solos, die jetzt im Theater am Sachsenring ihre Uraufführung erlebte.

Unter der Regie von Joe Knipp entstand mit drei formidablen Schauspielern ein spritziges Dialogstück, bei dem sich die Pointen nur so überschlagen.

2011:

November 2011: SATISFAKTION - Spengler/Walser/Benjamin

Stück von Hannelore Honnen
Inszenierung: Joe Knipp - Uraufführung - Nominiert für den Kölner Theaterpreis
Mit Mirjam Radovic, Celina Rongen und Signe Zurmühlen

Spengler/ Walser/ Benjamin

 

Oktober 2011: HAMLET

von William Shakespeare
Inszenierung: Joe Knipp
Bühne und Kostüme: Hannelore Honnen
Mit Katja Gorst, Max Heller, David N. Koch, Signe Zurmühlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.08.2011: TRAUMFRAU, VERZWEIFELT GESUCHT von Tony Dunham Inszenierung: Joe Knipp

Mit Celina Rongen und Harald Hauber/ seit Dezember: Tony Dunham

Das Glück liegt vor der Nase

(...) Celina Rongen stürmt die Bühne nicht nur als Henriette, sondern verkörpert mit viel Temperament und Spielfreude gleich vier Bewerberinnen aus den Kontaktanzeigen. Erst ist sie Trish, die überdrehte Amerikanerin, die den verschreckten Harald in atemberaubendem Tempo zuquatscht. Danach erscheint sie als esotherische französische Kräuterhexe Camilla, dann als Motorbiene Gabi, die sexuelle Verheißung mit dem kleinen Sprachfehler und schließlich als schwärmerische Hesse-Verehrerin Anja mit dem heißen Wunsch nach 'Vereinigung von Körper und Geist'.
Doch wer jetzt glaubt, dieses lustvolle Feuerwerk von Rollenspielen ließe Harald Hauber alt aussehen, der irrt zum Glück. Bis auf die urkomische Slapstick-Nummer, wo er Gabi im Bus auf den Schoß kotzt, setzt er auf die feinen Nuancen des verklemmten Anti-Helden, der einem Traumbild nachtrauert und an der Realität verzweifelt. Die mimisch delikat aufbereiteten Schattierungen seines Gefühlslebens lassen keinen Gedanken des An-die-Wand-gespielt-Werdens aufkommen. (...)
Das TaS war tot, es lebe das TaS!

 

2009:

Gefährliche Liebschaften

"Eine Stärke der Inszenierung ist die Rückbesinnung auf die ursprüngliche Form der 'Gefährlichen Liebschaften': In Anlehnung an die schriftliche Korrespondenz zwischen den Charakteren entfaltet sich das hohe sprachliche Niveau der Vorlage in geschliffenen Monologen, die szenisch raffiniert zu Gesprächen verknüpft werden oder wie Briefe wirken, die schon während ihres Entstehens vielsagend mimisch und gestisch kommentiert werden. Den anspruchsvollen Text und die psychologische Komplexität meistert das junge Ensemble mit großer emotionaler und physischer Wucht."

2008:

Kafkas Welten

"Die Augen sind schwarze Löcher im weißgeschminkten Gesicht, eine Gießkanne wird in Kochs fulminantem Monolog durch ein paar Stofffetzen zu Vater, Mutter, Schwester. Getrieben vom Hass auf die ganze Welt rast er durch seine Vision von der Verweigerung alles Menschlichen"

2008:

Für alle Fälle Fritz

"Der aufsässige Fritz...: 'I'm not here to be polite!' ist seine Botschaft und so kommt auch das gesamte Stück daher: schnell, frech, witzig, melancholisch - alles auf einmal."

2008:

Lieblingsmenschen

"Regisseur Joe Knipp hat auf der mit weißen Stühlen und Würfeln sparsam möblierten Bühne das einzig Richtige getan. Er untersucht das Stück nach leisen Tönen."
"...mit fünf äußerst präsenten, hervorragend besetzten jungen Darstellern."

Daniel Mutlu, Rebecca Madita Hundt, David Koch

2007:

Liebe, Sex und Therapie

"Statt Seelenklempner: Sachsenring."

Katharina Jarzebowski, David Koch

2007:

Endlich Schluss

"Das ist faszinierend und makaber, gruselig und auch immer wieder komisch. Bis zum Schluss."

Hans-Peter Deppe

2007:

Machen Frauen wirklich glücklich?

"Thomas Reis ist ein brillianter Denker und Spieler, und so reißt er, per unglaublicher Wortakrobatik das Kind noch im Verschütten aus dem Bade."

Thomas Reis

2006:

Mann ist Mann

"Das Ensemble agiert bewegungsfreudig, charaktervoll und hinreißend komisch. Es zelebriert ein Lustspiel, das Lust macht, ins Theater zu gehen."

Gracias Devaraj, Frank Meyer, Kerstin Kramer

2005:

Verwanzt

"Raffiniert verschachtelt Knipp verschiedene Dialogebenen, Trancemusik, die von allen Seiten zugleich kommt, und Geräuschmuster, die sich endlos wiederholen. Die Zentralbühne, in der Mitte des Raums gelegen, verstärkt mit ihren vier unsichtbaren Wänden noch den Eindruck, einem psychedelischen Experiment beizuwohnen - Ausgang ungewiss."

Bühne: Hannelore Honnen

2004:

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

"In ihrem sehr sensiblen und eindringlichen Spiel gelingt es den AkteurInnen, das Allgemeingültige aus dem etwas angestaubten Plot zu isolieren: die Hilflosigkeit angesichts einer Realität jenseits geplatzter Träume - eine Hilflosigkeit, die keinen anderen Ausweg kennt als den Angriff auf das eigentlich geliebte Gegenüber.
Trotz furchtbarer Einblicke - diese Aufführung ist ein Juwel."

Stefanie Mühle

2003:

Das Fest

"Das Familiendrama wird zum Drama der Familie, ja zu einer Enthüllungsgeschichte über die Abgründe der bürgerlichen Gesellschaft. Umso besser gelingt dies, als Joe Knipp auf alles zufällig Private, auf jedes schmückende Beiwerk und auf alles Anekdotische verzichtet. Man erkennt die Linie, die von Ibsen zu Vinterberg führt."

Theaterpreis 2003

2002:

Die Ermittlung

"Kein Beifall. Schweigen."

 Ensemble Ermittlung

2001:

echt brecht

"Der britische Autor Tony Dunham schuf eine Szenen-Kollage voller Respektlosigkeit und Witz."

 echt brecht

2000:

Crash

"Das Thema Computer und ihr Einfluss auf unser aller Leben ist im Theater überfällig. Honnen und Regisseur Joe Knipp nutzen den vieldeutigen Titel 'Crash' (Absturz, Zusammenbruch, Zusammenstoß) in all seinen Möglichkeiten."

 Marietta Bürger, Charlotte Collins

1999:

STUMM!

"Marietta Bürger arbeitet ebenso zielsicher wie intuitiv sämtliche Facetten der Diva heraus, Frank Meyer als Baron Lovitch ist ein richtig schönes Wiener Schmähpaket und Hans Kieseier in der Rolle des Studiobosses von abgründiger Komik. Wir meinen: das für den Theaterpreis nominierte Stück sollte sich niemand entgehen lassen, der intelligente Unterhaltung zu schätzen weiß."

1998:

Zinnober

"Man sollte sich den Luxus gönnen, 'Zinnober' zuzuhören, und es lohnt sich noch mehr, sie live zu erleben."

 Clemens Dreyer, Joe Knipp, Albrecht Zummach

1997:

Cloudbuster

"In der köstlichen Inszenierung von Joe Knipp erfahren wir darum recht viel über Männerphantasien und die Lust zu lieben und - nicht zuletzt - über das Vergnügen, Theater zu machen."

Cloudbuster